SUSTAINABLE  AGRICULTURE

(Nachhaltige Landwirtschaft)

sustainable agriculture

Die weltweiten Landressourcen werden jährlich kleiner - die Weltbevölkerung wächst aber immer wie schneller.
Industrielle Landwirtschaftsproduktion wie sie grösstenteils auf der Welt praktiziert wird, ist nicht nur eine Sackgasse,
mit Sicherheit die grösste Zeitbombe die die Menschheit je gebaut hat.
Es ist jetzt wirklich an der Zeit, sich ernsthafte Gedanken über die Ernährungssicherheit zu machen - es betrifft uns alle
und überall auf der Welt zu gleichen Teilen. Wer heute nicht umdenkt und sein Handeln verändert, gefährdet nicht nur
sich sondern auch noch seine Mitmenschen.

WELTAGRARBERICHT IAASTD
sustainable agriculture  www.agassesment.org


2.1.2010: Synthesebericht (deutsche Zusammenfassung)

Weltagrarbericht IAASTD

>> PDF Agrarbericht IAASTD deutsch IAASTD-Synthesebericht  (Zusammenfassung de)
weiterführende Informationen:
>>http://hup.sub.uni-hamburg.de/products-page/publikationen/78/



4.2.2009: das BLW macht sich auch offiziell Gedanken darüber - endlich:

"Es stellt sich folgende Grundsatzfrage beziehungsweise Hauptherausforderung:
Wie kann ohne oder mit minimaler Flächenausdehnung und mit möglichst geringem Einsatz von Wasser und
fossiler Energie die Biomasseproduktion gesteigert und gleichzeitig die negativen Auswirkungen auf die
natürlichen Ressourcen und die Ökosysteme verkleinert oder gar vermieden werden?" >>Quelle: BLW

Ein paar kritische Bemerkungen zu den obigen Aussagen des BLW:

1. "..keine oder minimale Flächenausdehnung..":
Täglich werden wertvolle LN-Flächen in Bauland eingezont und überbauen. Seit Jahrzenten versucht das BLW mit ihrer Agrarpolitik
die Bauern von den Höfen zu vertreiben, besonders Kleinst- und Kleinbetriebe mit schwierigem Gelände werden nicht mehr als
landw. Produktionsbetriebe gedultet.  Den verbleibenden Grossbetrieben fehlt die Lust diese Flächen zu bewirtschaften.
Wie kann das BLW davon ausgehen, dass die landw. Produktionsfläche konstant bleibt oder gar wieder zunimmt?

2. "..fossile Energieträger..":
Eine nachhaltige Produktionsweise kann nur nachhaltig sein, wenn sie vollständig unabhängig von fossilen
Energieträgern ist.. Die fossilen Energieträger sind bekanntlich nicht erneuerbar und gehen in Ferne zu Ende.

3. "..Auswirkungen auf das Ökosystem verkleinert oder gar vermieden..":
Wollen wir die Folgen der industriellen Produktionsweisen wiedergutmachen, braucht es mehr als nur eine Verringerung der
ökologischen Auswirkungen - nein, es braucht sogar eine Heilung und Wiedergutmachung der landw. Ressourcen wie
Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und Wasserhaushalt.


**unser Lösungsansatz** welcher hier und heute, sofort, erfolgreich und nachhaltig angewendet werden kann:

Die Holzer'sche Permakultur >>www.krameterhof.at           >> was ist Permakultur?

(vgl. Rotter 1998, ökologische Produkt- und Flächenbewertung; ein Vergleich zur industriellen Produktionsweise)

- nicht Bekämpfen der Natur (mit Giften, GVO,etc) sondern in ihren nätürlichen Kreisläufen produzieren lassen 
- Mischkulturen anstatt Monokulturen
- nachhaltige Kreislaufwirtschaft anstatt abhängiges System von aussen
- Symbiose der Wechselwirkungen
= nachhaltiger Mehrertrag mit weniger Arbeitseinsatz




Linksammlung: Dokumente:

>> IAASTD - Argumente, Zusammenfassungen, Dossiers

>> PDF Agrarbericht IAASTD deutsch IAASTD-Synthesebericht  (Zusammenfassung de)

>> PDF Agrarbericht IAASTD deutsch IAASTD-Bericht 15.4.2008 (Kurfassung auf deutsch)

>>IAASTD-Bericht sustainable agriculture IAASTD report 15.4.2008 (english version)


>> offizielle IAASTD - website

International Assessment of Agricultural, Science and Technology for Development